No-Code-Entwicklungsplattformen und -Tools in der Praxis
Der Trend geht ganz klar in Richtung No-Code: während der kombinierte Markt von No-Code- und Low-Code-Plattformen für 2024 auf etwa 37 Mrd. US-Dollar geschätzt wird, sollen es 2027 bereits 45 Mrd. und bis 2030 stolze 187 Mrd. US-Dollar sein. Im Folgenden gehen wir darauf ein, in welchen Bereichen No-Code-Software am häufigsten eingesetzt wird.
Web-Entwicklung: Websites nach dem Drag-and-Drop-Prinzip erstellen.
Dank der No-Code-Webentwicklung mit Drag-and-Drop-Baukastensystemen wurde die Erstellung von Websites im vergangenen Jahrzehnt erheblich vereinfacht. Mithilfe moderner Content-Management-Systeme (CMS) können Privatanwender sowie Unternehmen im Handumdrehen funktionale und visuell ansprechende Websites erstellen und betreiben.
Dafür bieten Website-Baukästen eine breite Palette von Templates und Widgets, die sich einfach einfügen und anpassen lassen. Dies ermöglicht es, mit nur wenigen Klicks Layouts zu erstellen, verschiedene Inhalte einzubinden und sogar komplexere Funktionen oder E-Commerce-Integrationen (z.B. WooCommerce in WordPress) ohne Code hinzuzufügen.
Datenintegration: Anwendungen und Systeme in die eigene IT-Landschaft einbinden.
Auch die Integration von Daten aus verschiedenen Quellen sowie die Anbindung unterschiedlicher Systeme und Applikationen als Teil des Datenmanagements in Unternehmen wird zunehmend mithilfe von No-Code Datenintegrationsplattformen umgesetzt.
Durch Funktionalitäten wie die Entwicklung, Integration und das Management von APIs mit No-Code Technologie sowie die Bereitstellung vorgefertigter Konnektoren lassen sich Systeme nahtlos und unkompliziert integrieren. Dies hilft, Datensilos im gesamten Unternehmen aufzubrechen und fördert datengetriebene Entscheidungsprozesse.
Prozessautomatisierung: Workflows effizient implementieren und automatisieren.
Die Automatisierung von Geschäftsprozessen ist ein weiterer Bereich, in dem No-Code-Tools vermehrt Einzug halten. Mithilfe visueller Prozessmodellierungen via Drag & Drop und der übersichtlichen Darstellung von Workflows, beispielsweise als Flow Charts, können Anwender ohne technische Vorkenntnisse Prozesse einfach verwalten und automatisieren.
Prozessautomatisierungen reichen dabei von einfachen E-Mail-Flows bis hin zu komplexeren Abläufen wie E-Fulfillment-Prozessen.