8 Vorteile der Datenintegration für Unternehmen.
Mehr Effizienz. Bessere Entscheidungsfindung. Mehr Wettbewerbsfähigkeit. Die automatisierte Integration von Daten aus unterschiedlichen Systemen bringt Unternehmen viele Vorteile:
1. Bessere Datenqualität und Konsistenz.
Eine automatisierte Datenintegration verringert Fehler, Inkonsistenzen und Datenredundanzen, also Dopplungen.
Liegen Kundendaten beispielsweise sowohl im ERP-System als auch im CRM-System vor, eventuell sogar noch mit voneinander abweichenden Adressdaten, kann eine Integration diese Redundanz beheben und die Daten korrigieren.
2. Schnellere Entscheidungsfindung und Reaktionsfähigkeit.
Eine zentrale 360-Grad-Sicht auf alle Daten aus verschiedensten Systemen erleichtert die Echtzeit-Analyse von Daten erheblich. Hierdurch können Unternehmen wesentlich flexibler auf sich verändernde Bedingungen eingehen.
Einzelhändler beispielsweise sind in der Lage, Lager- und Lieferengpässe rechtzeitig zu erkennen und entsprechend nachzubestellen oder das Lieferantenmanagement zu optimieren.
3. Effizientere Geschäftsprozesse und Kommunikation.
Durch Integration können Datenflüsse zwischen Unternehmen (B2B), aber auch Behörden (B2G) automatisiert werden. Hierdurch werden manuelle Eingaben und die Fehleranfälligkeit deutlich reduziert, außerdem sparen Unternehmen Zeit, die sie sinnvoller für das Tagesgeschäft nutzen können.
Typische Beispiele aus der Praxis sind der automatische Abgleich von Rechnungen zwischen Buchhaltungssoftware und Bestellsystem oder die direkte Übertragung von Steuerdatensätzen über das Internet, z.B. via ELSTER.
4. Verbesserte Kundenbetreuung und Personalisierung.
Einheitliche Kundendaten helfen Unternehmen, personalisierte Angebote zu erstellen und auch Kundenanfragen schneller und individuell zu beantworten. Außerdem verbessert die Konsistenz von Daten über verschiedene Kanäle hinweg die User Experience.
Ein Kunde profitiert beispielsweise von einem Bestellprozess, in dem er direkt sieht, welche Ware nur noch gering vorrätig ist oder von einer Erinnerungs-E-Mail, wenn Ware wieder lieferbar ist. Auch die automatisierte Anbindung von Zahlsystemen vereinfacht den Kauf für den Kunden.
5. Mehr Zusammenarbeit zwischen Abteilungen.
Mit einer gemeinsamen Datenbasis werden Informationssilos reduziert. Dies erleichtert auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, da alle Beteiligten auf dieselben aktuellen Daten zugreifen können.
In der Praxis hilft eine 360-Grad-Kundensicht z.B. Marketing, Vertrieb und Kundenservice, Kampagnen gezielter zu planen und durchzuführen.
6. Einfacheres Management von Big Data.
Damit Unternehmen ihre digitale Transformation vorantreiben können, werden eine Vielzahl von Informationen benötigt. Das erfordert, dass große Datenmengen kostengünstig verfügbar sind, transparent vorliegen und analysegerichtet gefiltert werden. Mit einer nahtlosen Datenintegration können Unternehmen mit wachsendem Datenvolumen einfacher umgehen.
Die Einführung einer Middleware für die Datenintegration bspw. kann einem Logistikunternehmen dabei helfen, integrierte IoT-Daten für die bessere Überwachung seiner Flotte zu nutzen. Oder im Sinne der Einhaltung von Nachhaltigkeitszielen die Routenplanung zu optimieren.
7. Bessere Compliance und Sicherheit.
Die zentralisierte Verwaltung von Daten erleichtert die Einhaltung von Datenschutzvorgaben wie der DSGVO oder HIPAA enorm, da die Datenqualität hoch ist und Daten immer auf dem aktuellen Stand sind. Zudem ermöglicht ein einheitliches System, bessere Sicherheitsmaßnahmen wie klare Zugriffsrechte und Verschlüsselung einzuführen und den Systemzugriff zentral zu überwachen.
8. Datenintegrationsstrategie als Wettbewerbsvorteil.
Gut sortierte, fehlerfreie Informationen zur richtigen Zeit verschaffen einen erheblichen Marktvorteil gegenüber Mitbewerbern, selbst für kleine Unternehmen. Sauber aufbereitete Daten entscheiden sowohl im Einkauf als auch im Verkauf über optimale Konditionen. Zudem können Unternehmen auf Marktveränderungen deutlich schneller reagieren und auch Trends frühzeitig erkennen.
In vielen Fällen ist das Bedienen von Standards, beispielsweise aus dem EDI-Umfeld – Electronic Data Interchange oder elektronischer Datenaustausch zwischen Unternehmen – sogar Bedingung, um überhaupt mit anderen Unternehmen kooperieren und deren Anforderungen an Integration erfüllen zu können.